[Rezension] „Der Gefangene“ John Grisham

Ein Grisham, der „Anders“ ist, aber mindestens genauso gut ! Ein unschuldig Verurteilter wartet auf seine Hinrichtung – hoffnungsvoll, bis zur letzten Stunde…

John Grisham "Der Gefangene",  (Bildquelle: Heyne-Verlag)

John Grisham „Der Gefangene“,
(Bildquelle: Heyne-Verlag)

Inhalt:

Eine wahre Geschichte: Ein unschuldig Verurteilter in der Todeszelle – hoffnungsvoll – hoffnungslos… –  bis kurz vor der Hinrichtung neue Hinweise auftauchen, die zur Wiederaufnahme des Verfahrens sorgen. Erfolgreich…?

Meine Meinung: John Grisham hat erstmals einen Sachroman geschrieben, der so ganz anders ist als seine bisherigen Romane. Anfangs vermisste ich den flüssigen Erzählstil, den man von seinen Juristik-Romanen kennt – Fehlanzeige. Fakten und Daten werden mehr oder weniger nüchtern aneinandergereiht, Morddetails, Ermittlungen, Vernehmungen, Geständnisse, Missverständnisse…Ehrlich gesagt, fiel es mir anfangs recht schwer, dem Handlungsverlauf zu folgen, doch je weiter ich las und die unfassbaren Zustände bei der Zeugenvernahme, den Ermittlungen und dem Verfahren verfolgte, umso mehr packte mich das Geschehen, das himmelschreiende Unrecht, das hier offensichtlich geschah! Einfach unfassbar, wie Korruption, Naivität und Hemmungslosigkeit Menschenleben zerstören können, und das auch noch im vermeintlichen Namen der Gerechtigkeit !

Unbegreiflich, dass dies eine wahre Geschichte über nicht nur ein Fehlurteil, sondern gleich eine ganze Sammlung von Fehlurteilen ist, die bei weitem kein Einzelfall war, sondern so oder so ähnlich wohl häufiger vorkamen – und vielleicht heute sogar noch vorkommen? Erschreckend, denn es zeigt, dass Recht und Gerechtigkeit sehr variable Elemente sind. Und mitten drin der unschuldig Verurteilte ron Wiliamson, der nicht anders kann, als das Unrecht immer und immer wieder in die (Gefängnis-)Welt herauszuschreien, obwohl ihm schon längst niemand mehr zuhört. Eindringlich gelingt es Grisham, Personen, Zustände und Gesetzeslagen darzulegen – er hat gründlich recherchiert und war selbst schockiert über das, was er herausfand.

Ich mag Justiz-Romane, auch und besonders die von John Grisham, dem es wieder gelungen ist, mich in den Bann zu ziehen, auch wenn es auf den ersten 100 Seiten noch nicht so aussah ;-).

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Mein Lieblingszitat:

„Geldverdienen machte ihm Spaß, und er hatte wenig Geduld mit Mandanten, die nicht zahlen konnten. Sein Motto lautete: „Unschuldig, bis der Bankrott eintritt.“ S. 183

Bei einer Verhandlung geht es ungefähr so zu wie bei einem Spiel. Jede Seite bekommt die Gelegenheit für einen Angriff, sie hat aber auch Gelegenheit, sich zu verteidigen und Sie können keinen Anstoß daran nahmen, dass man das beiden Seiten zugesteht. Das gehört einfach dazu.“ Ron: „Ja, schon, aber ich bin der Ball, der getreten wird.“ S. 248

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Meine Lieblingsfigur:

Natürlich der Unschuldige, der einen verzweifelten Kampf führt:- Ron Williamson

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Meine Bewertung:

5 Buch-Bubis bookmarks_folderbookmarks_folderbookmarks_folderbookmarks_folderbookmarks_folder

Fazit:

Anders, wahr, unbegreiflich, schockierend, und absolut lesenswert !

Informationen zum Buch: „Der Gefangene“ , Autor: John Grisham, Taschenbuch, Verlag: Heyne, ISBN: 978-3453-811744, 464 Seiten, Preis: 9,95 Euro (D).

John Grisham "Der Gefangene",  (Bildquelle: Heyne-Verlag)

John Grisham „Der Gefangene“,
(Bildquelle: Heyne-Verlag)

 

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[Rezension] Kochen und Backen mit der Kräuter-Liesel

Ein alltagstaugliches Koch- und Backbuch der Kräuter-Liesel, das Lust auf vollwertige Ernährung macht ! 🙂

Ich bin ja ein bekennender Fan der Kräuter-Liesel und als vor wenigen Wochen ihr neuestes Buch herauskam – dieses Mal ein Koch- und Backbuch – war für mich klar: das muss ich haben!

Bereits im ersten Buch („Die Kräuter-Liesel“), in dem uns Liesel Malm an ihrem umfangreichen Kräuterwissen teilhaben lässt, stellte uns die Kräuter-Liesel so ganz nebenbei einige ihrer vollwertigen Koch- und Backrezepte vor, die sowohl fleischlos als auch zuckerfrei sind. Alltagstaugliche Rezepte, von denen ich einige nachkochte und gerne mehr davon gehabt hätte.

Kochen und Backen mit der Kräuter-Liesel, ISBN 978-3572081721 (Bildquelle: Verlag Bassermann Inspiration)

Kochen und Backen mit der Kräuter-Liesel, ISBN 978-3572081721
(Bildquelle: Verlag Bassermann Inspiration)

Seit einigen Wochen nun steht dieses hübsch gestaltete Buch aus dem Bassermann-Verlag nun in meinem Regal: das inzwischen vierte Buch der Kräuter-Liesel, in dem es dieses Mal nicht um Kräuterkunde, sondern um das vollwertige Kochen und Backen mit gesunden „Lebensmitteln“ geht. Wobei „Im Regal stehen“ nicht wirklich stimmt, denn es wird rege benutzt und gelesen – und ich habe bereits so manches daraus nachgekocht:

  • Über 60 Rezepte auf 140 Seiten (Vorspeisen, Salate, Suppen, Hauptgerichte, Dessert, Brot-Brötchen, Sauerteigherstellung, Brotaufstriche)
  • Alle Rezepte sind vegetarisch (nicht vegan)
  • Alle Rezepte kommen ohne weißes Mehl und Zucker aus
  • Jedes Rezept ist geradezu liebevoll gestaltet, mit Farbfoto bebildert
  • Viele Rezepte enthalten persönliche Tipps und Ratschläge der Kräuter-Liesel
  • Alle Rezepte laden zum Nachkochen bzw. Nachbacken ein
  • Das Buch ist farblich bebildert, enthält ein persönliches Vorwort, Anmerkungen usw.

Das Buch ist übersichtlich gegliedert, es gibt sowohl ein Inhaltsverzeichnis als auch ein Rezeptregister nach Kapiteln und ein alpabetisches Rezeptregister, alles schön übersichtlich, da macht das Stöbern Spaß.

Positiv fällt außerdem auf, dass die Rezepte wirklich geradezu liebevoll in Szene gesetzt sind, Fotos, kleine Zeichnungen, Ratschläge, übersichtliche Auflistung der Zutaten und eine genaue Zubereitungsbeschreibung mit Angabe von Schwierigkeitsgrad, Zubereitungs-/Quell-/Ruhe-/Backzeit usw. ermöglichen es auch Anfängern, diese Rezepte erfolgreich zuzubereiten.

Ich persönlich finde es immer wichtig, dass Rezepte „normale“ Zutaten verwenden, die ich entweder ohnehin im Schrank habe oder leicht hinzukaufen kann (z.B. im Bioladen)und vor allen Dingen: auch öfter verwenden kann – dies ist hier der Fall, es werden keine exotischen Zutaten benötigt, von denen man einmal eine Prise benötigt und die dann im Schrank unbeachtet stehen bleiben.

Die Zutaten sind wohl in fast jeder Küche vorhanden, in der vollwertig gekocht wird, sodass man quasi sofort loslegen kann.

Bewertung: 5 Buch-Bubis – wenn es mehr gäbe, auch mehr…

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 Fazit:

Ein vielseitiges – und vor allen Dingen alltagstaugliches – Koch- und Backbuch der Kräuter-Liesel, das ihre persönliche Note trägt und das Lust und Appetit auf vollwertige Ernährung macht !

Weitere Informationen:

Titel: „Kochen und Backen mit der Kräuter-Liesel“, Verlag: Bassermann Inspiration, ISBN: 978-3572081721, Preis: 17,99 Euro (D), Gebunden, 140 Seiten, Erscheinungsdatum: 11. Mai 2015

Bisher erschienen von der Autorin Liesel Malm:

1) „Die Kräuter-Liesel“ – Meine besten Heil- und Gewürzkräuter, ISBN: 9783572080625

2) „Meine liebsten Wildkräuter“ – Neues von der Kräuter-LIesel mit ihren besten Rezepturen, ISBN 978-3572081493

3) „Mein Wildkräuter-Führer“ – Unterwegs mit der Kräuter-Liesel, ISBN: 978-3572081677

 

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[Rezension] „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ Mario Giordano

Kennt Ihr schon Tante Poldi ? Dieses bayerische Original, die mehr oder weniger unfreiwillig zur privaten Mordermittlerin wird und in Sizilien bekannt ist unter „Donna Isolde“, hat mir sehr in meiner nun schon seit einigen Monaten andauernden Leseflaute geholfen – dank ihrer bayerischen, offenen und herzigen Art. Aber lest selbst:

Ein bayerisch-sizilianischer Kriminalroman mit Humor und Flair…

Tante Poldi und die sizilianischen Löwen Bildquelle: https://www.luebbe.de/

Tante Poldi und die sizilianischen Löwen
Bildquelle: https://www.luebbe.de/

Inhalt:

Die 60-jährige Poldi zieht von München nach Sizilien, um das ruhige Leben zu genießen und dort zu sterben – mit Blick aufs Meer – und einer guten Flasche Wein … oder auch zwei… oder drei… Nachdem sie endlich ein Haus mit „geeigneten Schwingungen“, sozusagen „einen guten Ort“ gefunden hat, zieht sie ein… und das Schicksal nimmt seinen Lauf. „Donna Poldi“, wie sie im Ort genannt wird, renoviert, genießt das Leben – und den Wein. Bis eines Tages Valentino, der junge Mann, der ihr rund ums Haus behilflich ist, tot aufgefunden wird – ausgerechnet von Tante Poldi ! Nun ist ihre bayerische, kriminalistische Spürnase geweckt, die sie von ihrem Vater geerbt hat. Es gibt kein Halten mehr – auch nicht von Kommissar Montana, der zuständige Ermittler, der ihr nicht nur als Polizist gut gefällt – kein Wunder, immerhin hatte sie schon immer ein Faible für Polizisten…

Dabei hat Poldi natürlich ihre ganz eigene Vorgehensweise: direkt, bayerisch und stur sucht sie nach dem Mörder von Valentino, immerhin hat sie ihm dies versprochen. Dabei lernt sie ganz nebenbei die sizilianische Lebensweise, Kultur und ihre Nachbarn näher kennen – und natürlich Kommissar Montana…

Meine Meinung:

Eine bayerische Hobbyermittlerin in Sizilien – und was für eine ! Zwar mehr oder weniger gegen ihren Willen, aber ihre kriminalistische Spürnase lässt ihr einfach keine Ruhe – sie muss den Mörder von Valentino finden. Mit ihrer bayerischen Mentalität trifft fällt sie auf, sie ist „anders“, stößt dabei nicht immer auf Verständnis bei den Sizilianern, doch Tante Poldi wäre nicht Tante Poldi, wenn sie sich davon beeindrucken ließe… Und außerdem ist da noch Commissario Montana, der es ihr angetan hat . Ihre Liebe zum Wein lässt sie den allgemeinen Weltschmerz vergessen, der sie ursprünglich nach Sizilien geführt hat : ständig mehr oder weniger angeschickert versucht sie herauszufinden, wer Valentino und warum umgebracht hat. Dabei geht sie erstaunlich professionell vor – kein Wunder, immerhin hat sie wohl die Genen von ihrem Vater geerbt… ;-). Ihr bayerisches Temperament geht immer wieder mal mit ihr durch – bayerischer Dialekt inklusive…

Tante Poldi’s Mentalität spiegelt sich im Schreib- und Lesestil dieses Krimis wider – ihr Charakter und ihre Ermittlungen bestimmen den Stil: Humorvoll und äußerst lebendig erliegt der Leser bald dem bayerisch-sizilianischen Flair und begleitet Tante Poldi. Dabei kann man nie sicher sein, ob sie gerade ausnahmsweise einmal nüchtern ist. Doch eines ist sicher: Tante Poldi fällt auf, sie lässt sich nicht einschüchtern und lässt sich nicht von ihrem Ziel abbringen.  Dabei legt sie ein erstaunliches Tempo vor – und ebenso rasant ist dieser Krimi: man gleitet durch die Seiten und bedauert am Ende, dass dieses bayerisch-sizilianische Feuerwerk bereits vorüber ist. Aber vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen mit der sympathischen und leicht skurrilen Ermittlerin… ?!

Meine Bewertung: 5 Buch-Bubis bookmarks_folderbookmarks_folderbookmarks_folderbookmarks_folderbookmarks_folder

Fazit:

Ein äußerst lebendiger und humorvoller Kriminalroman mit bayerisch-sizilianischem Flair – ideal als Urlaubslektüre oder für einen erholsamen Feierabend !

Informationen zum Buch:

Verlagsseite zum Buch: Lübbe-Verlag

Titel: „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“, Autor: Mario Giordano, Verlag: Lübbe, Paperback, 367 Seiten, ISBN: 978-3-431-03914-6, Preis:  14,99 Euro (D), Erscheinungsdatum: 12. März 2015

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[Basteln] Kommunion – Eine besondere Kommunionkarte – Anleitung

Vor einiger Zeit habe ich bereits Kommunion-Einladungskarten vorgestellt. Heute nun, wie versprochen, eine Kommunion-„Karte“ der besonderen Art – in Form eines Kirchenportals –  die sicherlich einen Ehrenplatz auf dem Kommuniontisch verdient  und auch für einen „Geldgruß“ geeignet ist.

Kommunion Glückwunschkarte Kirchenportal

Den Grußtext kann man auf die Rückseite schreiben oder sogar einen Umschlag auf der Rückseite festkleben. Diese Karte zu basteln, ist gar nicht so schwer, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht:

Benötigtes Material:

  • DIN A 3 Tonkarton gewellt – Farbe: z.B. orange für Mädchen, blau für Jungen

  • Tonkarton weiß

  • Tonkarton Orange

  • ein ca. 20 cm langes Draht-Blattgeflecht (für über den Torbogen)

  • Eine kleine Figur „Mädchen“ od. „Junge“ (gibt es z.B. im Bastelgeschäft)

  • Aufkleber in Form eines Kreuzes, silberfarben

  • Aufkleber Schriftzug „Herzlichen Glückwunsch“, silberfarben

  • Schreibstift/Malstift silberfarben

  • Kleber, Zirkel, Bleistift, Wellenschere, Schere (sowie evtl. eine feine oder Nagelschere für das Ausschneiden der Türfenster), Flüssig-Kleber oder Heißkleber.

Arbeitsschritte:

Kommunionkarte Anleitung Übersicht

1) Der Hintergrund – die Wellpappe orange (blau)

Kommunionkarte Bastelanleitung Hintergrund Die Wellpappe gemäß Foto ausschneiden. Für einen gleichmäßig runden Bogen nimmt man am besten einen Zirkel – den Durchmesser kann man dann später entsprechend für die zwei nächsten Bögen anpassen. An den äußeren Linien ausschneiden. Der Rand unten (5 cm breit) wird einfach  nach vorne gefaltet, er ergibt den Boden des Portals, auf dem später die Figur „steht“.

Kommunion Glückwunschkarte Anleitung mittlerer Torbogen

Das Foto zeigt bereits den fertig ausgeschnittenen Bogen, hier muss nur noch gefaltet werden…

2) Der mittlere Tor-Bogen – weißer Tonkarton:Die Gesamtbreite ist nun 7 cm schmäler, also nur noch 20 cm. Die eingezeichneten Linien rechts und links nur mit Bleistift einzeichnen und diese Seite später als Rückseite verwenden. Der Tonkarton wird rechts und links an der jeweils inneren Linie nach hinten umgeknickt, dann an der jeweils äußeren Linie wieder nach vorne geknickt – einfach mal mit einem einfachen Blatt Papier ausprobieren, dann weiß man, was ich meine ;-). Wenn man die beschriftete bzw. gekennzeichnete Seite nun nach als Rückseite nimmt, hat man vorne rechts un links eine schöne Einfassung…

3) Der innere Torbogen – orange (blau)

Innerer Torbogen. Alle Linien mit Bleistift vorzeichnen, die Kreise nur grob markieren, dort verwendet man am besten einen Klebestift oder einen Zirkel zum Gestalten der Kreise mit "Nasen".

Innerer Torbogen. Am besten erst einen „Probebogen“ auf einem einfachen Din A4-Blatt zeichnen. Alle Linien mit Bleistift vorzeichnen, die Kreise nur grob markieren, dort verwendet man am besten einen Klebestift-Deckel (als Schablone) zum Gestalten der Kreise, fügt dann die Nasen an, dann ausschneiden.

An der gestrichelten Linie wird der Tonkarton später nach vorne gefaltet – die Tür geht auf… Mein Tipp: am besten  hiervon erst einmal einen „Probebogen“ auf einem einfachen Din-A4-Blatt Papier zeichnen, dann muss man auf dem Tonkarton nicht so oft radieren ;-). Die Mittellinie wird mit dem Silberstift eingezeichnet. Für die Fenster nehme ich den Klebestift als Schablone, ziehe einen Kreis und male später die „Nasen“ mit dem Lineal auf. Dann ausschneiden – geht am besten mit einer Nagelschere.

Kommunion Glückwunschkarte Anleitung

Den bogen mit dem Zirkel ziehen, den Radius nun nicht mehr verändern – die Halbbogen rechts und ilnks sind jeweils eine halbe Zirkeldrehung mit gleichem Radius.

Kommunion-Glückwunschkarte Innerer Torbogen kreis k 2015-02-27 001Nach dem Ausschneiden der Fenster die Löcher mit dem Silberstift umranden. Die Mittellinie ebenfalls mit dem Silberstift dick einzeichnen, im unteren Drittel die Türklinken einzeichnen (diese fehlen auf meiner Zeichnung, aber auf dem Foto der fertigen Karte kann man die Griffe erkennen).

4)  Nun kann man das Kreuz über dem Bogen aufkleben und die Figur aufkleben (mit Heißklebepistole oder Flüssig-Kleber).

5) Nun fehlen noch die Schilder – „Herzlichen Glückwunsch“ und “ „Zur heiligen Kommunion“ – weißer Tonkarton

Länge: 8,5 cm, Höhe: 5 cm; mit Wellenschere ausschneiden.

Länge: 8,5 cm, Höhe: 5 cm; mit Wellenschere ausschneiden, Schriftzug aufkleben.

Länge: 7,5 cm, Höhe: 4 cm; mit Wellenschere ausschneiden. Schriftzug aufkleben.

Länge: 7,5 cm, Höhe: 4 cm; mit Wellenschere ausschneiden. Schriftzug aufkleben.

So, jetzt sind wir eigentlich schon fast fertig. Nun kommt die Zusammensetzung:

  • Die fertig gefalteten Teile werden nun aufeinander geklebt, wobei der Kleber nur jeweils auf der Hinterseite der Innenflächen angebracht wird – die äußeren Teile werden gemäß meiner Anleitung gefaltet. Die Seitenflügel der geöffneten Pforte habe ich mit Kleber am Boden festgeklebt, damit sie sich nicht von alleine schließen und in der gewünschten Position verbleiben.

  • Dann die grüne Ranke mit Kleber befestigen, die Figur vorne auf den umgefalteten Boden kleben, und die Schilder befestigen. Das Schild „Herzlichen Glückwunsch“ habe ich mit einem Klebepad (für 3-D-Effekt) aufgeklebt, aber natürlich kann man ihn auch mit normalem Kleber anbringen.Kommunionkarte Anleitung, Ansicht– Nun noch den Glückwunschtext auf einen Bogen Papier schreiben, evtl. mit der Wellenschere ausschneiden (und/oder einen Umschlag verwenden, z.B. für Geldgeschenke ) und auf der Rückseite ankleben. Fertig !

Kommunionkarte, Anleitung, Rückseite Zugegeben: Beim ersten Mal hat mich der Bogen etwas Mühe und Zeit gekostet, aber wenn man erst einmal den „Bogen“ raus hat, geht es ganz von alleine. Am schwierigsten fand ich persönlich, die Fenster – besonders die Nasen – auszuschneiden, das geht übrigens am besten mit einer Nagelschere – oder man könnte ihn auch „ausprixeln“…

Alles klar…? Wenn nicht, fragt mich einfach im Kommentar oder schickt mir eine Mail über das Kontaktformular (Impressum). Ich helfe gerne und wünsche Euch viel Spaß beim Basteln und eine wunderschöne Kommunionfeier !!

Es grüßt herzlich,

Birthe

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