[Challenges 2014] Das war wohl nix…

Ich war noch nie der „Challenge-Typ“, aber Anfang 2014, kurz nach dem Start dieses Blogs, konnte ich nicht anders – so schöne Challenges hatte ich mir aus der Fülle der Angebote ausgesucht:

1) Meine Lieblins-Challenge war eigentlich die „Verstaubte Bücher-Challenge“ von „Kastanies Leseecke“, bei der es darum ging, „verstaubte Bücher, die vor oder in 2007 erschienen sind, endlich im Jahr 2014 zu lesen

Challenge der verstaubten Bücher

2) Die Lovely Books Themen-Challenge 2014, in der es darum ging, zu 20 vorgegebenen Themen mind. 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen, war ebenfalls sehr reizvoll

3) Die Lovely Books-Challenge 2014 „Romane mit Niveau“, bei der es darum ging, 15 „anspruchsvolle“ Neuerscheinungen aus 2014 in 2014 zu lesen, sprach mich ebenfalls sofort an.

4) Noch eine Challenge von Lovely books: „Einmal quer durch die Zeit“, in der mind. 2 Bücher aus insgesamt 6 Epochen gelesen werden sollten – für mich als Liebhaber historischer Romane erschien das überhaupt kein Problem…

Was daraus geworden ist …? Nunja, nachdem ich anfangs noch eifrig meine Fortschritte festgehalten hatte, ließ diese Euphorie recht bald nach. Ich fand es eher anstrengend, mich in meinem Leseverhalten so „binden“ zu lassen, auch wenn es ja eigentlich freiwillig war…

Letztendlich ließ ich Challenge Challenge sein und ließ mich von Neuerscheinungen und Titeln inspirieren, die mir „über den Weg“ liefen, egal ob im Buchladen, als Rezensions-Exemplar, vielleicht sogar als Gewinn, oder natürlich im eigenen Buchregal – mein SUB ist immerhin groß genug ;-).

Und da ich also bei meinem Griff zum Buch nicht die Challenge, sondern einfach meine Laune entscheiden ließ, habe ich auch meine Fortschritte nicht mehr festgehalten. Dabei hätte sicherlich das eine oder andere gelesene Buch durchaus in die eine oder andere Challenge gepasst. Aber letztendlich habe ich mir noch nicht einmal die Mühe gemacht, dies genauer zu prüfen. Schade eigentlich…

Hinzu kommt, dass ich zur Zeit eine akute „Leseflaute“ durchmache, an der ich einerseits geradezu leide, die ich aber andererseits nicht wirklich beenden kann – andere Dinge nehmen meine Zeit und Gedanken in Anspruch, ich kann nicht wirklich abschalten,meine Konzentration reicht z.Zt. gerade noch für die Tageszeitung und Zeitschriften…

Nunja… Auf jeden Fall hat mir dieses „Experiment“ aus 2014 einen Vorsatz für 2015 beschert: „Keine Challenge mehr“ !

Wie steht Ihr zu Challenges? Macht Ihr gerne bei Challenges mit? Haltet Ihr euch strikt daran oder auch eher „zufällig“? Habt Ihr den Ehrgeiz, die Challenge auszufüllen (so wie es eigentlich ja gedacht ist) und haltet Ihr es durch? Habt Ihr vielleicht sogar schon eigene Challenges ins Leben gerufen – und wenn ja, wie waren Eure Erfahrungen?

Ich finde es auf jeden Fall toll und inspirierend zu sehen, welche Challenges es immer wieder gibt, und ich muss mich schon zurückhalten, um nicht doch wieder schwach zu werden. Aber ich weiß es nun besser: für mich persönlich sind sie wohl eher nichts, auch wenn ich sie gerne als Anregung nehme, falls ich das nächste Mal ratlos vor meinem großen SUB stehe und nicht weiß, zu welchem Buch ich greifen soll.

In diesem Sinne grüßt Euch recht herzlich,

Birthe

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Über BirthesLesezeit

Leseratte "Ü40" . Ich lese so ziemlich alles, was Buchstaben hat, wobei das Genre nebensächlich ist, Hauptsache, Geschichte und Schreibstil sprechen mich an.
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10 Antworten zu [Challenges 2014] Das war wohl nix…

  1. pimisbuecher schreibt:

    Ich habe mich in diesem Jahr auch nur für die Sub Abbau Challange entschieden. Da kann ich immer noch lesen worauf ich gerade Lust habe und lese hoffentlich mal ein bisschen was vom Stapel „weg“ 🙂
    Bei allen anderen Challanges habe ich im letzten Jahr auch total versagt.
    Lieben Gruß
    Miriam

  2. Cat schreibt:

    Hihi, ich kann dich gut verstehen. Nach Lust und Laune zu lesen ist ja schließlich auch toll. Ich sag immer: Alles, was die Leute zum Lesen antreibt, kann nicht so schlecht sein. Ob das jetzt ne YA-Verfilmung ist oder ne Challenge (oder sogar Fan-Fiction, warum nicht?), wenn das Ergebnis ein lesender Mensch ist, ist die Welt ein bisschen besser geworden.
    Ich selbst liebe Challenges, spüre aber so langsam eine Ermüdung, weshalb mein Vorsatz ist, keine neuen Challenges zu beginnen, um 2016 dann ein Challenge-Sabbatical einzulegen 😉
    Viel Spaß beim wilden Lesen 😀

    • BirthesLesezeit schreibt:

      „Wildes Lesen“ – ein schöner Ausdruck ;-). Du triffst es : im Grunde ist es egal, Hauptsache, die Menschen lesen – und haben Spaß daran. Ob mit oder ohne Challenge :-). Liebe Grüße, Birthe

  3. Susanne Smilla507 schreibt:

    Letztes Jahr habe ich an meiner ersten Challenge teil genommen und es hat mir großen Spaß gemacht, weil es genau die richtige für mich war. 🙂 Ich finde es interessant zu lesen, welche Bücher die anderen, die ebenfalls an der Challenge teilnehmen, so lesen und empfehlen können. Außerdem hat man so einen kleinen Überblick darüber, was man selbst gelesen hat. Aber ich habe mir fest vorgenommen, immer nur bei einer Challenge teil zu nehmen. Mehr wäre mir zu viel. Tatsächlich hab ich für die letztjährige Challenge sogar den dritten Preis gewonnen. Jippie! 😀

    • BirthesLesezeit schreibt:

      Wow, herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz! Ich finde es auch interessant, zu lesen, welche Bücher andere so lesen, welche Bücher es in der entsprechenden Challenge so gibt, das führt dann bei mir oft auch dazu, meine Wunschliste wachsen zu lassen ;-). Sicherlich eine gute Idee, nur eine Challenge auszuwählen – bei mir waren es definitv zu viele, vielleicht war das ja auch der Grund für meine „Aufgabe“ ;-). Liebe Grüße!

  4. ElkeK73 schreibt:

    Ich lasse mich ungern in so etwas einbinden, habe also nie eine Challenge mitgemacht. Gut, zwei Jahre (oder etwas mehr) habe ich sowieso fast nix gelesen, aber auch früher schon konnte ich es mir nicht vorstellen. Für mich wäre es ganz klar in Streß ausgeartet und dann hätte ich definitiv kein Spaß beim Lesen gehabt.
    Ich kann auch nicht im Voraus planen, was ich lese. Auch da lasse ich mich von der Stimmung und von den Dingen leiten, die mir über den Weg laufen 🙂

    • BirthesLesezeit schreibt:

      Hallo Elke,
      ja, das merke ich auch an mir: gerade wenn man nicht so viel liest, lässt man sich eher von seiner Stimmung als von Challenges zum Lesen eines Buches verleiten :-). Liebe Grüße, Birthe 🙂

  5. Kastanies-Leseecke schreibt:

    Ich finde Challenges insofern gut, daß man auch mal Bücher liest, die eigentlich nicht auf dem Plan gestanden haben, aber der Spaßfaktor muß dabei im Vordergrund stehen. Es sollte nicht in Streß ausarten.
    Und falls Du es Dir doch noch anderes überlegst, ich mache dieses Jahr die gleiche Challenge nochmal 🙂

    • BirthesLesezeit schreibt:

      Ja, genau diese Anregung war/ist ja auch meine Motivation für eine Challenge. Ursprünglich dachte ich, ich mache das „so nebenbei“, ich lese einfach, was mir Spaß macht, lasse mich dabei ein wenig von den Challenges leiten und „erfülle“ quasi nebenbei die Challenge ab. Ohne Stress, aber in 2014 hat es nicht geklappt – was wohl nicht zuletzt daran lag, dass ich im letzten Quartal kaum zum lesen gekommen bin… Bis wann kann ich denn bei der diesjährigen Challenge einsteigen ;-)? LG

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